Dialyse- und Ultrafiltrationsverfahren bei kardio-renalem Syndrom. Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft „Herz – Niere“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e.V.

Vedat Schwenger(University Hospital Heidelberg), B. A. Remppis(Klinik Lüneburger Heide), Ralf Westenfeld(Heinrich Heine University Düsseldorf), Thomas Weinreich(Nephrologisches Zentrum Villingen-Schwenningen), R. Brunkhorst, Gisela Schieren(Düsseldorf University Hospital), B. Krumme(Deutsche Klinik für Diagnostik), Hermann Haller(Medizinische Hochschule Hannover), Roland E. Schmieder(Universitätsklinikum Erlangen), Georg Schlieper(Universitätsklinikum Aachen), B. E. Frye, U. Hoppe, Joachim Hoyer(Universitätsklinikum Gießen und Marburg), Till Keller(Goethe University Frankfurt), M Blumenstein(München Klinik), Heribert Schunkert(München Klinik), Felix Mahfoud(Universitätsklinikum des Saarlandes), Lars Christian Rump(Heinrich Heine University Düsseldorf)
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
February 4, 2014
Cited by 33

Abstract

Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz weisen oftmals auch eine begleitende Niereninsuffizienz auf. Diese enge pathophysiologische Interaktion wird als kardio-renales Syndrom (KRS) bezeichnet. Die hydropische Dekompensation ist bei diesen Patienten einer der häufigsten Hospitalisierungsgründe. Wenn trotz Optimierung der Therapie eine hydropische Dekompensation bzw. eine Diuretikaresistenz eintritt, kann eine Ultrafiltrationstherapie notwendig sein. In der akuten Dekompensation wird bei den oftmals intensivstationspflichtigen Patienten eine extrakorporale Nierenersatztherapie bevorzugt durchgeführt. Bei der chronischen Dekompensation, insbesondere wenn diese mit Aszitesbildung einhergeht, bietet eine peritoneale Ultrafiltration verfahrensspezifische Vorteile. Eine enge Kooperation zwischen Intensivmedizinern, Kardiologen und Nephrologen ist Voraussetzung für die optimale Behandlung des Patienten mit KRS.


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