Diagnostics and Treatment of Crohn's Disease

Eduard F. Stange(Robert Bosch Hospital), Stefan Schreiber(Robert Bosch Hospital), Ulrich R. Fölsch(Robert Bosch Hospital), A. von Herbay(Robert Bosch Hospital), Jürgen Schölmerich(Robert Bosch Hospital), Joerg Hoffmann(Robert Bosch Hospital), M Zeitz(Robert Bosch Hospital), W.E. Fleig(Robert Bosch Hospital), HJ Buhr(Robert Bosch Hospital), A J Kroesen(Robert Bosch Hospital), Gabriele Moser(Robert Bosch Hospital), Harald Matthes(Robert Bosch Hospital), G. Adler(Robert Bosch Hospital), Max Reinshagen(Robert Bosch Hospital), Jürgen M. Stein(Robert Bosch Hospital)
Zeitschrift für Gastroenterologie
January 1, 2003
Cited by 41

Abstract

Der M. Crohn ist neben der Colitis ulcerosa die wichtigste chronisch entzündliche Darmerkrankung. In der Häufigkeit des M. Crohn liegt Deutschland mit 5,2 pro 100 000 im Durchschnitt Europas, das eine jährliche Inzidenz von 5,6 pro 100 000 aufweist [1] [2]. Die Zahl der Patienten in Deutschland mit entzündlichen Darmkrankheiten wird von der Deutschen Crohn- und Colitis-Vereinigung mit ca. 320 000 angegeben. Somit dürfte die Prävalenz des M. Crohn bei etwa 1/500 bis 1/800 liegen. Der Beginn der Erkrankungssymptome liegt im Mittel bei 30 Jahren [2], d. h., die Patienten sind oft während ihrer gesamten beruflichen Laufbahn von der Erkrankung betroffen. Dementsprechend belasten sowohl die direkten medizinischen Kosten als auch die Arbeitsausfälle durch rezidivierende Schübe oder chronische Aktivität das Sozialwesen mit erheblichen Kosten. Die Gesamtkosten wurden kürzlich für Deutschland auf 20 000 Euro pro Fall und Jahr geschätzt [3], davon 69 % indirekte Kosten. Dies entspricht einem Gesamtkostenaufwand für den M. Crohn von etwa 2 Milliarden Euro, in den USA wurden die ökonomischen Gesamtkosten für beide entzündliche Darmerkrankungen auf bis zu 2,6 Milliarden Dollar geschätzt [3].


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