Die molekulargewichtsverteilung einiger niederdruckpolyäthylene
Abstract
Abstract Polyäthylene, hergestellt unter Verwendung metallorganischer Mischkatalysatoren bei Normaldruck, wurden durch fraktionierte Fällung zerlegt und die Verteilungsfunktionen der Polymerisationsgrade aufgestellt. Dabei zeigte sich folgendes: Die Integralfunktionen aller untersuchter Polymerer sind einander ähnlich, d. h. sie gleichen sich in der Form. Polyäthylene gleicher Viskositätszahl besaßen unabhängig von ihrer Herstellungsart identische Verteilungen. Die Verteilungen sind ungewöhnlich breit. Die verwendete Methode gestattet die Aufspaltung der Polymeren in Fraktionen, deren Viskositätszahlen den ganzen Bereich von \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ \left[ {\overline \eta } \right]\rm{ } \approx \rm{ 0,1 bis }\left[ {\overline \eta } \right]\rm{ } \approx \rm{ 15 dl/g} $\end{document}$ überstreichen. Der Anteil der niedermolekularen Polymeren ist sehr groß. Die Maxima der Verteilungsfunktionen liegen bei sehr kleinen Polymerisationsgraden. Die Verteilungsfunktionen lassen sich im gesamten Meßbereich durch eine empirische Gleichung beschreiben: Die Parameter β und P 0 lassen sich als Funktionen der mittleren Viskositätszahl der Ausgangsgemische darstellen. Mittels zweier im Bereich 1 ≦ \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ \left[ {\overline \eta } \right] $\end{document} ≦ 5,5 gültiger Näherungsgleichungen lassen sich so die Parameter aus \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ \left[ {\overline \eta } \right] $\end{document} berechnen.
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